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Weltmeisterlicher Empfang für Roboter-Nachwuchs

  • Beitrags-Kategorie:Pressemitteilungen
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Von Region geförderte Teams gewinnen WM-Titel. Weitere Topplatzierungen konnten ebenfalls geholt werden.

Die Region Hannover hat neue Weltmeister. Zum bereits zweiten Mal konnte ein Team des von der Region Hannover geförderten Roberta RegioZentrums Hannover einen Weltmeistertitel in einem Robotik-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler nach Hannover holen. Eine Wiederholung des Erfolges von 2019. Die Schülerinnen und Schüler aus der Region Hannover setzten sich im coronabedingt virtuellen Wettbewerb gegen 33 internationale Teams durch. Doch nicht nur das: Auch ein Vizeweltmeistertitel, ein dritter Platz sowie und ein sechster Platz sprangen für den Nachwuchs heraus. Die 57 Schülerinnen und Schüler im Alter von neun bis 18 Jahre wurden am Donnerstag feierlich im VIP-Bereich der HDI-Arena von Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz und Hannover 96 Geschäftsführer Robert Schäfer empfangen.

Das Weltmeisterteam in der Kategorie Rescue Maze Simulation (Vincent Michalski, Lennard Lessig, Gunnar Wild)

Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, sagt: „Wir sind sehr stolz darauf, ein solches Projekt am Standort zu haben, junge Menschen aus der Region auf diese Weise für die Schlüsseltechnologie Robotik zu begeistern und an MINT-Berufe heranzuführen. Er sieht – neben dem Prestige-Erfolg des Weltmeistertitels – langfristige Weichenstellungen für den Wirtschaftsstandort Region Hannover im Fokus: „Gemeinsam mit weiteren Robotik-Förderprojekten, wie der Roboterfabrik an der Leibniz Universität Hannover oder der Robonatives Initiative der Robokind Stiftung trägt das Roberta-RegioZentrum maßgeblich zur MINT-Nachwuchsförderung am Standort bei. Ich bin überzeugt, dass Hannover seine Vorreiterrolle als Top-Standort für Robotik-Ausbildung nachhaltig sichern wird.“

Vizeweltmeister in der Kategorie Soccer Simulation – Technical Challenge (Paul Frese, Maximilian Dubinin)

Region Hannover seit 2013 mit Fokus auf Robotik

Der Erfolg des Robotik-Nachwuchses ist kein Zufall. Die Region Hannover begleitet das Roberta RegioZentrum Hannover seit seiner Gründung 2013. In den vergangenen Jahren sind die Teilnahmezahlen an Roberta-Veranstaltungen kontinuierlich gestiegen, die Kurse regelmäßig ausgebucht. Zudem nahmen in den letzten Jahren immer mehr Teams an nationalen und internationalen Robotik-Wettbewerben teil.

Die Drittplatzierten in der Kategorie Soccer Simulation – Superteam (Eduard Grudski, Malte Gembus)

2019 konnte erstmals ein Team des Roberta RegioZentrums Hannover einen Weltmeistertitel in die Region holen. Damals, wie auch jetzt die Paradedisziplin – die „Rescue Maze Simulation“. In dieser Kategorie muss der Roboter autonom ein Labyrinth durchfahren, nach Buchstaben und Farbcodes an den Wänden suchen und am Ende des Laufs an seinen Startplatz zurückfinden.

An den Robotern für die nicht-virtuellen Wettkämpfe wird bereits tatkräftig gearbeitet: Hier aus der Kategorie Soccer

Vizeweltmeister wurden die Schülerinnen und Schüler aus der Region Hannover in der Kategorie „Soccer Simulation“. Hier ging es in fünf Unterkategorien unter anderem darum, im Drei-Gegen-Drei-Duell mit Robotern, klassischer Weise mehr Tore zu erzielen. Robert Schäfer sagt: „Wir bei Hannover 96 sind stolz, junge Weltmeisterinnen und Weltmeister in der HDI Arena begrüßen und ehren zu dürfen. Unsere Arena ist dafür der passende Rahmen, denn hier haben bei der WM 2006 fünf Turnierspiele stattgefunden – und Hannover war damals ein toller Gastgeber. Das Roberta RegioZentrum leistet großartige Arbeit und begeistert junge Menschen aus der Region für eine moderne Schlüsseltechnologie wie Robotik – die Erfolge sprechen für sich. Sie sind das Resultat von erstklassiger Teamarbeit. Insofern sind die jungen Robotiktalente ein Vorbild auch für uns beim Profifußball.“

Wettkampf-Roboter für die Kategorie Maze Simulation des diesjährigen Simulation Weltmeisterteams

Ein Erfolg, der am Donnerstag standesgemäß in der HDI-Arena gefeiert wurde. Dabei steht der Titel selbst gar nicht im Vordergrund, wie Roberta-Gründerin Ina May abschließend betont: „Es geht beim Roberta-Projekt darum, Robotik als Schlüsseltechnologie der Zukunft zu vermitteln. Und zwar durchgängig von der Grundschule über die Ausbildung bis zum Studium. Wir wollen frühzeitig das Interesse und die Motivation für Informatik, Technik und Naturwissenschaften zu fördern.“ Ein zentraler Punkt ist dabei auch die Begeisterung von Mädchen für MINT-Berufe mit Fokus auf der Robotik zu wecken. „Die Teilnahme an Wettbewerben ist im Gesamtkonzept eine didaktische Maßnahme, um die Motivation der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu fördern.“

Der Robotik-Nachwuchs des Roberta RegioZentrums Hannover mit Wirtschaftsdezernent Ulf-Birger Franz (mitte rechts) und Hannover 96 Geschäftsführer Robert Schäfer (mitte links).